25A12948
Leitung:
Walter Koch
Ort:
Wila/Bürgerschule, Schaufelder Str. 30
Zeit:
Donnerstag, 19.00 - 22.00 Uhr, wöchentlich
Kontakt:
Walter Koch, Tel.: 700 01 55
Um Migration zu bewältigen, sollte eine Art „Zweigeistigkeit“ im Sinne Walter Benjamins entwickelt werden: Sowohl die Migranten/innen als auch die Aufnahmegesellschaft sind mit der Forderung, die Mentalität und die Kultur des jeweiligen Gegenübers in ihrer charakteristischen Andersartigkeit zu erkennen, sie zu achten und sich selber deliberativ verständlich zu machen, konfrontiert:
Das Ziel des Arbeitskreises ist es, die immer schneller ablaufenden Wandlungen gesellschaftlicher und politischer Gegebenheiten grenzüberschreitend und multi-medial zu vermitteln. Gleichzeitig sollen aber auch die Bedürfnisse nach stationärer Abkoppelung und politischer Rekonstruktion traditionaler Lebensweisen nicht aus dem Auge verloren werden.
Im Gegensatz zur traditionalen Kultur ermöglicht die Moderne eine Kultur der Urteilskraft und der politischen Willensbildung, die Migration als Chance begreift: eine gesellschaftliche Öffnung zwischen Identifikation und Differenz, zwischen Übernahme von und Protest gegen dominierende Orientierungen und die damit den bewegten Aggregatzustand moderner Demokratien, d. h. ihre jeweilige Neukonstituierung durch lebendige Willensbildung, Entscheidung und verwandelte Ausführung realisiert.



