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Vorträge

"Nichts ist, wie es scheint"

Vortrag über Verschwörungstheorien von Michael Butter, Universität Tübingen

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19:00 bis 20:30

Intercity Hotel, Rosenstr. 1

Eine Anmeldung ist unbedingt notwendig: Friedrich-Ebert-Stiftung, Mail: niedersachsen@fes.de, Tel: 0511 357 708 30

Im Kontext der Covid-19-Pandemie bekommen Verschwörungstheorien weiter Aufwind. Attila Hildmann etwa, der „selbsternannte Vegangsta“,  sieht die Pandemie in „Verbindung mit der geplanten Einführung einer sogenannten ‚Neuen Weltordnung‘….In diesem Zusammenhang verbreitete er eine Vielzahl von Verschwörungsideologien, spekulierte  unter anderem über…..Angela Merkel, (die) ‚mit Gates einen globalen Völkermord von sieben Milliarden Menschen‘ plane“ (Wikipedia).

Und davor? Als 2015 hunderttausende Flüchtlinge in die Bundesrepublik kamen, kursierte im Netz die Theorie vom „Großen Austausch“: Das Land solle von einer globalen „Finanzoligarchie“ mittels der „Migrationswaffe“ ausgeschaltet werden. Neben mangelndem Vertrauen in die Politik ist der Glaube an Verschwörungstheorien ein Merkmal des populistischen Brodelns. Doch was macht eine Erklärung zu einer Verschwörungstheorie? Warum sind sie für viele so attraktiv? Und was kann man dagegen unternehmen?

Antworten auf solche Fragen findet man seltener als Verschwörungstheorien selbst. Der Vortrag erläutert, wie solche Erzählungen funktionieren, wo sie herkommen und welche Auswirkungen sie haben können.

Michael Butter lehrt Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und leitet ein europäisches Forschungsprojekt zu Verschwörungstheorien.

Die Veranstaltung ist Corona-konform (Tragen von Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Raum/Hand-Desinfektion/Registrierung der Daten/...).

Ein Vortrag in Kooperation mit dem Forum für Politik und Kultur e.V. und QBK (Qualifizierung für Beruf und Kultur in der Region e.V.)
Der Eintritt ist frei.

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